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Aktuelles

In Gedenken

IWS GmbH auf der Baumesse in Braunschweig 6-8. März 2020, Millenium Event Center

IWS GmbH befindet sich auf dem Stand von Fa. Feuge Hausbau und Baubetreuung.

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"Naturkräfte intelligent nutzen" Wärmepumpe als Energiequelle / Heizung effektiv modernisieren

Wärmepumpe
Von Kirsten Glatzer
 

WESTERCELLE. Klimawandel, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie sind die Themen unserer Zeit. Im September 2019 legte das „Klimakabinett“ des Bundestags ein Maßnahmenpaket vor, um das Erreichen ehrgeiziger Ziele sicherzustellen. Bis 2030 ist eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 vorgesehen. Bis 2050 soll Deutschland klimaneutral sein.

Was das Heizen mit erneuerbaren Energien angeht, ist Wärme aus der Natur ein bewährtes und erprobtes Mittel. „Zum Erreichen der Klimaziele ist die Wärmepumpentechnik eine wichtige Säule“, zeigt sich Dipl.-Ing. Christian Pschowski überzeugt. Er ist im 15-köpfigen Team der IWS Intelligente Wärmesysteme GmbH, Wernerusstraße 25, für die Technik und Beratung zuständig.

Das familiengeführte Unternehmen aus Westercelle verfügt über jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Wärmegewinnung. Die Spezialisten der IWS unterstützen ihre Kunden dabei, die Kräfte der Natur intelligent zu nutzen und zeitgemäße Wege zu beschreiten. Eine Wärmepumpe ermöglicht es, Sonnenenergie, die in der Erde, im Wasser und in der Luft gespeichert ist, effektiv zum Heizen zu nutzen. Diese Energie ist regenerativ, nahezu unerschöpflich und aktuell die zuverlässigste Energiequelle. Ihre Nutzung ist nachhaltig, schont die Umwelt und bietet Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.

„Wir bieten alles aus einer Hand“, erklärt Pschowski. Von der Beratung über die Erderschließung bis hin zur Bereitstellung einer individuellen System-Lösung. Das Einbringen der Spiral-Kollektoren, die vor Ort in Westercelle produziert werden, erfolgt durch die IWS als Dienstleister. „Wir sind Partner des Handwerks. Das Installieren der Wärmepumpe übernimmt dann ein Fachhandwerker. Inbetriebnahme, Service und Wartung der Anlage erfolgen wahlweise über uns oder einen Installateur“, sagt er. „Zusätzlich bietet IWS GmbH auch Tagesschulungen für Fachhandwerker an. Sie haben dort die Möglichkeit, sich mit den verschiedenen Wärmesystemen vertraut zu machen“, ergänzt Monika König aus der Geschäftsleitung. Ob in Neubauten oder beim Austausch einer Gas- oder Ölheizung gegen eine Heizungsanlage, die erneuerbare Energie nutzt, konnten in Zusammenarbeit mit Installateuren, Großhandel, Bauträgern und Bauherren bereits über 4000 Anlagen mit rund 75.000 IWS-Spiralkollektoren erfolgreich geplant und realisiert werden.

Zeitungsartikel

Staatliche Förderung sichern Wenn nicht jetzt....

Von Kirsten Glatzer

WESTERCELLE. Wer plant, künftig in seiner Heizungsanlageerneuerbare Energie zu nutzen, kann jetzt von verbesserten Konditionen profitieren, denn die Umsetzung wird mit bis zu 45 Prozent gefördert. Damit werden zentrale Entscheidungen des Klimakabinettsumgesetzt. Grundlage ist das „Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien auf dem Wärmemarkt. “Die geänderte Richtlinie ist seit dem 1. Januar 2020 in Kraft. Seit dem 2. Januar können Anträge über das elektronische Antragsformular beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) gestellt werden.

Was wird gefördert? In Neubauten werden Solarkollektoranlagenmit 30 Prozent und Biomasse- sowie Wärmepumpenanlagenmit 35 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert, wenn sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

In bestehenden Gebäuden, also in solchen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung seit über zwei Jahren ein Heizungs-beziehungsweise Kühlsystem in Betrieb ist, dass ersetzt oder unterstützt werden soll, werden effiziente Wärmepumpenanlagen und weitere nachhaltige Konzepte gefördert.

Hinzu kommt eine Austauschprämie für Ölheizungen. Wird eine solche durch eine förderfähige Hybridheizung, Biomasseanlage oder Wärmepumpenanlageersetzt, erhöht sich der Fördersatz für den Bauherrn um 10 Prozentpunkte. Dadurch ergibt sich für Heizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, ein Fördersatz von 45 Prozent. Heizungen, die sowohl erneuerbare Energien als auch Erdgas nutzen, werden mit einem Satz von 40 Prozent gefördert.

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