FAQ • Häufig gestellte Fragen:
I. Wärmepumpen
| 1. Gibt es bereits genügend Erfahrungen mit Wärmepumpen? |
|
Das Prinzip der Wärmepumpe ist seit über 140 Jahren bekannt. Belegt ist der Einsatz einer Wärmepumpe erstmals 1932 in Tokio. Die Wärmepumpen-Technik kam in den 1970–80-ger Jahren auf den Markt. Zum Durchbruch hatte sie es in Deutschland noch nicht geschafft, weil die meisten Anlagen mit Grundwasser betrieben wurden. Der Wärmetauscher, mit welchem dem Wasser die Wärme entzogen wurde, war meistens nach ein bis zwei Jahren durch Eisen oder Kalk im Wasser korrodiert oder zerfressen und damit war die Funktion der Wärmepumpe nicht mehr gegeben. Erst nachdem auf die Solewärmepumpe mit geschlossenem Kreislauf umgestellt wurde, konnte die Wärmepumpe störungsfrei laufen. Anlagen aus der Zeit Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre laufen noch heute. Die Firma Thermia kam 1973 mit ihrer ersten Kompaktanlage auf den Markt und hat die Wärmepumpen von damals 55° C auf jetzt 60° bzw. 65°C weiterentwickelt und mit verbesserten Brauchwasserspeichern ausgerüstet. Inzwischen sind über 250.000 Anlagen in ganz Europa erfolgreich zum Einsatz gebracht worden. Gleichzeitig mit der Wärmepumpe wurden die Erkenntnisse und Erfahrungen auf Seiten der Wärmegewinnung (Kollektorsystem) und der Wärmeverteilung (Fußbodenheizung), sowie deren optimale Einstellung und Regelung verbessert. Nur wenn alle Faktoren optimal zusammenarbeiten, wird die Wärmepumpe wirtschaftlich arbeiten und dem Benutzer beim Heizkostensenken helfen. Bei der IWS GmbH stehen Mitarbeiter mit fast 15-jähriger Erfahrung zur Verfügung. |
|
2. Welches Heizsystem kann ich mit Wärmepumpen betreiben? |
|
In Neubauten werden meistens Fußboden- oder Niedertemperaturheizungen eingesetzt. Der Vorteil dabei ist, dass die Wärmepumpe den größten Wirkungsgrad hat, wenn sie für niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt ist. Die optimalen Vorlauftemperaturen liegen hier bei max. ca. 30° bis 35°C. Die gleichmäßig verteilte Wärme im Raum beschert auch den Menschen ein besseres Wohlbefinden. Erreicht wird dieses durch die Verlegung der Heizkreise in engen Rohrabständen. Radiatoren- oder Konvektorenheizungen, die für Niedertemperatur (max. 55 °C) ausgelegt sind, können ebenfalls verwendet werden. |
|
3. Auf welche maximale Temperatur kann das Warmwasser aufgeheizt werden? |
|
Die heutigen Wärmepumpen können wahlweise Temperaturen von max. ca. 60°C bzw. 65°C produzieren. Zur Energieeinsparung ist es ausreichend mit max. 55°C zu arbeiten. Die Wärmepumpen sind mit einer so genannten Legionellenschaltung ausgestattet, die es erlaubt, die Brauchwassertemperatur mittels elektrischer Zusatzheizung auf beliebige Temperaturen anzuheben. |
|
4. Welche Daten werden für die Auslegung der Wärmepumpe benötigt? |
|
Bei Neubauten wird die Heizlast nach DIN EN 12831 erforderlich. Die Heizlast wird vom Heizungstechniker oder vom Fachhandel erstellt. Außerdem werden die vom Wärmeverteilungssystem benötigte Vorlauftemperatur und die Soletemperatur eingestellt und auf die Heizlast abgestimmt. Bei Altbauten reicht die Angabe über den durchschnittlichen tatsächlichen Verbrauch/p. a. von Gas [kWh oder m³] oder Öl [ltr], um die Wärmepumpe auszulegen. Soll das Gebäude dämmtechnisch wesentlich verbessert werden, ist eine exakte Heizlastberechnung wie vor beschrieben zu empfehlen. |
|
5. Sind Wärmepumpen leise? |
| Durch Einsatz von Scrollkompressoren sind die heutigen Wärmepumpen sehr leise. |
| 6. Sind Wartungsarbeiten bei einer Wärmepumpe notwendig? |
|
Als technisches System sollte auch eine Wärmepumpenanlage regelmäßig überprüft und gewartet werden. Die Wärmepumpe selbst ist wie ein Kühlschrank wartungsfrei. Es sind in dem Gesamtsystem jedoch Filter, Aggregate und Sicherheitseinrichtungen vorhanden, die gewartet werden müssen. |
|
7. Kann man eine Wärmepumpe mit einer bestehenden Heizungsanlage verbindenoder bzw. nachrüsten? |
|
Selbstverständlich. Die Wärmepumpen verfügen, wie die uns bekannten Heizungen, über die gleichen Ausgänge für die Heizungsleitungen sowie die Warmwasseranschlüsse.
|
| 8. Was kostet mich die Wärmepumpe (Heizkosten) im Jahr? |
|
In Abhängigkeit vom Wärmebedarf des Gebäudes und dieser steht im direkten Zusammenhang mit der ausgeführten Wärmedämmung, sowie den niedrigen Vorlauftemperaturen, kann eine Heizkostenersparnis von ca. 50% bis 75 % gegenüber mit Gas- und Ölheizungen erzielt werden. Die Einsparung infolge der Wärmerückgewinnung aus kontrollierter Belüftung, nach dem IWS System, ist dabei noch nicht berücksichtigt. |
|
9. Wo erhalte ich die Wärmepumpe und wer installiert mir diese? |
|
Die Wärmepumpe bezieht der Haustechniker über den Groß- und Fachhandel direkt bei der IWS GmbH. Wir beraten Sie gern direkt und nennen Ihnen einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe. |
|
10. Wer steht im Fall des Falles als Service zur Seite? |
| Der Kundendienst von IWS GmbH oder der geschulte Haustechniker vor Ort. |
| 11. Kann mit einer Wärmepumpe auch gekühlt werden? |
| Ja, die Firma IWS GmbH empfiehlt die passive Kühlung |
|
12. Welche Leistungszahl erreicht eine Wärmepumpe? |
|
Die Leistungszahlen liegen bei ca. 2,5 bis 5,0 je nach Größe, Ausführung und Art der Anlage. Die genauen Leistungen unserer Wärmepumpen können den projektbezogenen Auslegungen entnommen werden. Positiv wird die Leistung durch
begünstigt. |
|
13. Was bedeutet monoenergetischer Betrieb? |
|
Monoenergetischer Betrieb bedeutet, dass die Wärmepumpe den größten Teil der Beheizung übernimmt. Nur an wenigen sehr kalten Tagen schaltet sich die elektrische Zusatzheizung zur Unterstützung ein. |
|
14. Was bedeutet monovalenter Betrieb? |
|
Monovalenter Betrieb bedeutet, dass der ganze Wärmebedarf des Hauses durch die Wärmepumpe aufgebracht wird. Die Wärmepumpe ist auf den kältesten Tag ausgelegt. |
|
15. Kann mit der Wärmepumpe ein Pool beheizt werden? |
|
Ja, gerade in der Übergangszeit steht der Wärmepumpe viel Energie zur Verfügung. Und so kann man die Badezeit verlängern. Um eine wirtschaftliche Erwärmung zu garantieren, sollte der Tauscher so vergrößert werden, dass nur mit einer max. Vorlauftemperatur von 35° bis 40°C gearbeitet werden kann. |
|
16. Wie lange hält eine Wärmepumpe? |
|
Betriebszeiten von mindestens 20 Jahren sind üblich. |
|
17. Muss ich mit Strom zuheizen? |
|
Wenn die Wärmepumpe auf Grund der Heizlastberechnung richtig ausgelegt ist, arbeitet diese mit ihrem günstigen Stromtarif, ohne Zusatzheizung (E-Patrone). |
|
Sollte Ihre Frage nicht beantwortet sein, kontaktieren Sie uns einfach per Email. |